Dein Haus verliert Wärme. Wir zeigen dir, wo.
Jedes Haus ist anders. Wir schauen genau hin, rechnen die Möglichkeiten durch und zeigen dir, welche Maßnahmen wirklich sinnvoll sind und womit du anfangen solltest.
Wo die Wärme verloren geht
Über Dach, Fenster, Fassade oder Kellerdecke kann viel Wärme verloren gehen. Welche Bereiche bei deinem Haus entscheidend sind, lässt sich nicht pauschal sagen. Deshalb sehen wir uns zuerst den Bestand an und setzen danach die richtigen Prioritäten.
Wer dich berät
Du hast bei uns einen festen Ansprechpartner, der dein Gebäude kennt und die nächsten Schritte mit dir abstimmt. So musst du dein Vorhaben nicht bei jedem Schritt neu erklären.
Robert Lammert Geschäftsführer und Energieberater
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- Wohngebäude, Effizienzhaus, Einzelmaßnahmen
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- Beratung und Maßnahmen
Ein Haus, mehrere Schritte
Eine Sanierung besteht selten aus nur einer Maßnahme. Wichtig ist, dass die einzelnen Schritte zusammenpassen und zum richtigen Zeitpunkt umgesetzt werden. Am Beispiel eines unsanierten Einfamilienhauses zeigen wir, wie das aussehen kann.
Dach, Fassade & Kellerdecke
Bei vielen älteren Häusern geht über Dach, Außenwände und Kellerdecke besonders viel Wärme verloren. Was zuerst sinnvoll ist, hängt vom Zustand des Hauses und von den ohnehin geplanten Arbeiten ab. Genau das klären wir vorab.
−58 % Reduktion des Heizwärmebedarfs durch die Hüllmaßnahmen
Fenster
Neue Fenster sorgen für weniger Zugluft und angenehmere Oberflächen. Entscheidend ist aber auch der Einbau. Deshalb betrachten wir immer, wie Fenster, Laibung und Fassade zusammenspielen.
20 % Anteil der Fenster am verbleibenden Transmissionsverlust
Wärmeerzeugung
Wie groß eine neue Heizung sein muss, hängt vom tatsächlichen Wärmebedarf des Hauses ab. Wir berechnen die Heizlast und legen die Anlage so aus, dass sie zuverlässig arbeitet, ohne größer und teurer zu werden als nötig.
4,14 Jahresarbeitszahl der ausgelegten Wärmepumpe
Wärmeverteilung & Lüftung
Eine gute Heizung allein reicht nicht. Die Wärme muss auch dort ankommen, wo sie gebraucht wird. Deshalb betrachten wir Heizflächen, Vorlauftemperaturen und den hydraulischen Abgleich. Wird das Haus dichter, gehört auch die Lüftung dazu.
Photovoltaik & Speicher
Photovoltaik liefert Strom für Haushalt und Wärmepumpe. Wie groß die Anlage werden sollte und ob ein Speicher sinnvoll ist, hängt von der Dachfläche und davon ab, wie der Strom im Haus genutzt wird. Wir betrachten diese Punkte gemeinsam.
Das Haus vom Anfang
Die Darstellung kehrt zum Blick des Anfangs zurück — dasselbe Haus, jetzt saniert: gedämmte Hülle, neue Fenster, Wärmepumpe an der Giebelseite und Photovoltaik auf dem Dach.
Ein Plan für das ganze Haus
Am Ende steht keine lose Liste einzelner Empfehlungen, sondern ein Plan, der zu deinem Haus passt. Du siehst, welche Maßnahmen zusammengehören, was zuerst sinnvoll ist und wie sich der Energiebedarf dadurch verändert.
- Bedarf vorher
- 62.651 kWh/a
- Bedarf nachher
- 3.076 kWh/a
- Selbst erzeugt
- 6.094 kWh/a
Woher diese Werte stammen — und warum sie sich nicht addieren lassen
Alle Werte sind an einem freistehenden Einfamilienhaus von 1966 im Kreis Lippe gerechnet: eine Wohneinheit, 210 m² Nutzfläche nach Rechennorm, vor der Sanierung mit fossiler Nah- und Fernwärme beheizt. Gerechnet wurde am 9. August 2026 nach den Randbedingungen des Gebäudeenergierechts, in drei aufeinander aufbauenden Stufen. Die Bilanz stellt den Bestand der letzten Stufe gegenüber; Bezugsgröße ist der Endenergiebedarf im Jahr.
Die Zahlen an Station 2 und 3 stammen aus zwei weiteren Rechnungen an demselben Haus vom 14. August 2026. Der Fensteranteil ist der Anteil der Fensterflächen am Transmissionswärmeverlust über die Außenhülle im Auslegungsfall, ermittelt in einer Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1 — für den Zustand, in dem Dach und Außenwand gedämmt sind und die Fenster noch aus dem Bestand stammen. Die Jahresarbeitszahl ist die Gesamtarbeitszahl einschließlich Warmwasser, gerechnet nach VDI 4645 für die ausgelegte Luft-Wasser-Wärmepumpe; für die Heizung allein liegt sie höher, für die Warmwasserbereitung niedriger.
Es sind berechnete Werte, keine gemessenen: Die Maßnahmen sind beauftragt und noch in der Umsetzung. Wie viel ein Haushalt am Ende tatsächlich verbraucht, hängt außerdem daran, wie er wohnt — Verbrauchswerte weichen von Bedarfswerten regelmäßig ab.
Die Werte der einzelnen Stationen sind Beiträge in einer Bilanz, keine Summanden. Nach der Dämmung des Dachs spart die Wärmepumpe absolut weniger als vorher — die Einsparungen bauen aufeinander auf, statt sich zu summieren. Außerdem liegen den Stationen verschiedene Größen zugrunde: Wärmebedarf in kWh, ein Anteil am Verlust in Prozent, Effizienz als Arbeitszahl und erzeugter Strom in kWh. Diese Größen sind nicht stapelbar. Aus demselben Grund ist „selbst erzeugt" keine Teilmenge des Bedarfs darüber: Der Photovoltaikanteil ist im Bedarf nachher bereits gegengerechnet.
Förderung richtig einplanen
Bei Fördermitteln kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Antrag, Auftrag und Ausführung müssen in der passenden Reihenfolge erfolgen. Wir bereiten die notwendigen Unterlagen vor und behalten Fristen und Nachweise im Blick.
Was ist bei deinem Haus sinnvoll?
Mit ein paar Angaben zu Baujahr, Größe, Heizung und deinem Vorhaben können wir einschätzen, welcher nächste Schritt sinnvoll ist und welche Unterlagen dafür benötigt werden.
Gebäude einschätzen lassen