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Station 2 · Akt I · Bedarf senken

Fenstersanierung

Fenster sind selten der größte Posten, aber der spürbarste: Zugluft, kalte Scheiben, Feuchte an der Laibung. Genau deshalb werden sie oft zuerst getauscht — und oft zu früh.

Das Wichtigste zuerst

Der U-Wert im Angebot ist nicht der U-Wert deines Fensters. Der Uw Wärmedurchgangskoeffizient des Fensters Der Wert des ganzen Fensters aus Rahmen, Verglasung und Glasrandverbund. Er ist die Größe, die Gesetz und Förderung meinen — und er hängt an der Größe des Fensters, weil sich mit ihr der Rahmenanteil ändert. eines Fensters setzt sich aus Verglasung, Rahmen und Glasrandverbund Abstandhalter, „warme Kante“ Der Steg, der die Scheiben eines Isolierglases auf Abstand hält. Er läuft rund um jede Scheibe und leitet Wärme, weshalb er in der Rechnung als eigener Posten je Meter Glasrand auftaucht. zusammen — und weil der Rahmen umlaufend gleich breit bleibt, hängt das Ergebnis an der Größe des Fensters. Dieselbe Bauart ergibt in unserer Rechnung zwischen 0,87 beim großen und 1,2 beim kleinen Fenster.

Das ist keine Schummelei des Marktes, sondern zulässig: Der Hersteller darf den Wert für eine Standardgröße von 1,23 × 1,48 m deklarieren. Nur folgt daraus etwas, das niemand mitliefert: Alle vier Fenster unten erfüllen das Gesetz, nur die beiden größten erfüllen die Förderanforderung. Und bevor irgendetwas davon zählt, steht eine andere Frage — ob überhaupt getauscht werden muss.

Betrifft das dein Haus?

Fenster sind das Bauteil, das man am ehesten selbst beurteilen zu können glaubt: Es zieht, die Scheibe ist kalt, im Winter läuft Wasser herunter. Nur sagen diese drei Beobachtungen sehr verschiedene Dinge, und zwei davon sind kein Grund für einen Austausch.

Gebäude mit Wohnraum nach Baujahr: Kreis Lippe gegen Deutschland

0% 9% 18% ohne Wärmeschutzverordnung ← <1919 1919–1949 1950–1959 1960–1969 1970–1979 1980–1989 1990–1999 2000–2009 2010–2015 ab 2016 Kreis Lippe Deutschland

In Kreis Lippe stehen 95.099 Gebäude mit Wohnraum. 67 % davon wurden vor 1979 errichtet, also bevor die erste Wärmeschutzverordnung überhaupt Anforderungen an die Hülle stellte. In Deutschland sind es 61 %. Geheizt wird hier zu 30 % mit Heizöl (Deutschland: 25 %), und 78 % der Gebäude stehen frei. Eine freistehende Hülle verliert über alle vier Seiten und über das Dach.

Zensus 2022 1

Für Fenster heißt der Balken etwas anderes als für Dach und Wand. Die Originalfenster dieser Jahrgänge sind längst nicht mehr drin — die meisten Häuser sind in den Achtzigern oder Neunzigern einmal umgerüstet worden. Genau das ist der interessante Fall: Ein Fenster von 1995 mit intakter Zweischeiben-Verglasung ist kein Altbaufenster mehr, aber auch keines, das die heutige Förderanforderung erreicht. Was mit ihm sinnvoll ist, entscheidet der Zustand und nicht das Baujahr. Und wo ein Haus frei steht, hat es vier Himmelsrichtungen: sehr unterschiedliche Sonneneinstrahlung, sehr unterschiedliche Schlagregenbelastung, sehr unterschiedliches Verhalten im Sommer. Ein Fensterpaket, das für alle vier Seiten dasselbe vorsieht, ist deshalb selten das richtige.

Erst prüfen: Austausch oder Instandsetzung

Die erste Frage ist nicht, welches Fenster — sondern ob überhaupt ein neues. Der Unterschied zwischen „zieht“ und „ist schlecht“ ist meistens die Dichtung und die Anpressung des Beschlags, und beides ist Wartung.

Das ist keine Meinung von uns, sondern im Förderrecht abgebildet: Die Ertüchtigung Das vorhandene Fenster bleibt und wird instand gesetzt: Rahmen und Flügel überarbeiten, Dichtungen erneuern, Beschlag gangbar machen, Fuge dämmen, oft mit neuer Verglasung im alten Rahmen. Eine eigene, geförderte Maßnahme — kein Austausch. eines vorhandenen Fensters ist eine eigene, geförderte Maßnahme mit einer eigenen Anforderung von 1,3 W/(m²·K)2. Was dabei mindestens zu tun ist, steht nicht bei uns, sondern in der technischen FAQ der Förderung — und diese Liste ist abschließend.3

Die sechs Mindestmaßnahmen der Ertüchtigung, abschließend

Unter der Ertüchtigung eines Fensters oder einer Fenstertür ist etwa der Einbau einer neuen Verglasung in den bestehenden Fensterrahmen zu verstehen. Die Anforderung an den Uw-Wert besteht an das Fenster aus Rahmen, Verglasung und Glasrandverbund.

  • Überarbeitung der Rahmen und Flügel
  • Herstellung von Gang- und Schließbarkeit
  • Erneuerung bzw. Einbau von Dichtungen (z. B. Falzdichtung, Lippendichtung)
  • Dämmung der Einbaufuge
  • Herstellung eines luftdichten Anschlusses innen
  • Herstellung eines schlagregendichten Anschlusses außen

Zwei Zeilen darin verdienen Aufmerksamkeit, weil sie zeigen, dass es hier nicht um Kosmetik geht: Dämmung der Einbaufuge Der Spalt zwischen Fensterrahmen und Mauerwerk. Er wird gedämmt, innen luftdicht und außen schlagregendicht geschlossen. Ausschäumen allein leistet keines von beidem. und luftdicht innen, schlagregendicht außen. Wer ein altes Fenster ertüchtigt, muss also genau das tun, was beim Einbau eines neuen am häufigsten schlecht gemacht wird. Von diesen Mindestanforderungen kann abgewichen werden, wenn diese belegbar Anforderungen des Denkmalschutzes zuwiderlaufen.

Eine Grenze gibt es, und sie liegt im Glas. Ist der Randverbund des Isolierglases undicht, entweicht die Gasfüllung, und der Dämmwert der Scheibe geht mit ihr. Zu erkennen ist das an einem dauerhaften Belag zwischen den Scheiben, der sich nicht wegwischen lässt. Dann hilft keine Dichtung mehr — dann muss die Verglasung heraus. Ob dabei gleich der Rahmen mitgeht, ist eine Rechnung und keine Grundsatzfrage; wie sie geführt wird, steht unter Instandsetzung.

Drei U-Werte — und im Angebot steht der falsche

In Angeboten steht meistens der Ug Wärmedurchgangskoeffizient der Verglasung Der Wert allein für die Scheibe, ohne Rahmen und ohne Glasrand. Er ist der günstigste der drei Werte und steht deshalb am häufigsten im Angebot. , der Wert der Verglasung. Er ist der schönste der drei, weil er nur das Glas beschreibt. Der Wert des Rahmens, Uf Wärmedurchgangskoeffizient des Rahmens Der Wert allein für den Rahmen. Er liegt bei fast jedem Fenster deutlich über dem der Verglasung — deshalb wird ein Fenster schlechter, je mehr Rahmen es je Quadratmeter hat. , liegt bei fast jedem Fenster darüber. Und dazwischen sitzt der Glasrandverbund Abstandhalter, „warme Kante“ Der Steg, der die Scheiben eines Isolierglases auf Abstand hält. Er läuft rund um jede Scheibe und leitet Wärme, weshalb er in der Rechnung als eigener Posten je Meter Glasrand auftaucht. , der als eigener Posten je Meter Glasrand gerechnet wird — ein ψ-Wert längenbezogener Wärmedurchgangskoeffizient Der Verlust an einer Kante oder Fuge, gerechnet je Meter Länge statt je Quadratmeter Fläche. Damit werden Glasränder und Anschlüsse erfasst, die in einer reinen Flächenrechnung untergehen. .

Zusammengesetzt werden die drei nach DIN EN ISO 10077-14, und zwar flächengewichtet:

Uw = (Ag · Ug + Af · Uf + lg · ψg) / (Ag + Af)
Ag Glasfläche, Af Rahmenfläche, lg sichtbarer Umfang der Verglasung, ψg Wert des Glasrandverbunds je Meter.

In dieser Formel steckt die ganze Sache. Ug und Uf hängen nicht an der Größe des Fensters, Af und lg schon. Der Rahmen eines kleinen Fensters ist genauso breit wie der eines großen — er umschließt nur viel weniger Glas.

Warum trotzdem eine einzige Zahl im Prospekt steht

Weil sie dort stehen darf. Die technische FAQ der Förderung erlaubt ausdrücklich, den vom Hersteller für eine Standardgröße deklarierten Wert anzusetzen — das sind 1,23 × 1,48 m beziehungsweise, oberhalb von 2,3 m², 1,48 × 2,18 m.3

Zulässig ist auch ein zweiter Weg — die Ermittlung nach DIN EN ISO 10077-1, und zwar wahlweise ebenfalls für die Standardgröße oder für die tatsächliche Größe jedes Fensters. Der erste Weg ist der bequemere und deshalb der übliche. Er ist nicht falsch. Er beantwortet nur eine andere Frage als die, die du gestellt hast — nämlich die nach einem Fenster, das so groß ist wie das aus der Deklaration und nicht so groß wie das in deinem Bad. Ob im Angebot der eine oder der andere Weg gegangen wurde, steht dort in aller Regel nicht.

Was die Dokumentation dann hergeben muss — und der vierte Wert

Für den Ermittlungsweg nach der Norm verlangt die technische FAQ ausdrücklich, dass aus der Dokumentation die zugrunde gelegte Fenstergröße und die angesetzten Eingangsgrößen hervorgehen — genau die Angaben, die im Verkaufsgespräch nie auftauchen. Der Weg über die Deklaration setzt eine Standardgröße nach DIN EN 14351-1 voraus.

Eine vierte Zahl gibt es übrigens auch, und die ist im Nachweis verboten: der äquivalente Uw,eq, der solare Gewinne über den g-Wert Gesamtenergiedurchlassgrad Wie viel der auftreffenden Sonnenenergie durch die Verglasung in den Raum gelangt. Im Winter ein Gewinn, im Sommer die Ursache der Überhitzung — deshalb ist er nie allein „gut“ oder „schlecht“. gegenrechnet. Er sieht besser aus als der Uw und ist im Rahmen des Gesetzes und geförderter Einzelmaßnahmen als Nachweiswert nicht zulässig.

Gleiches Glas, vier Größen, vier U-Werte

Vier Fenster, vollkommen identisch gebaut — nur die Maße unterscheiden sich, und zwei der vier sind die Standardgrößen aus der Deklaration.

0,60 × 0,80 m Glas 42 % 1,2 1,00 × 1,20 m Glas 61 % 1,0 1,23 × 1,48 m Glas 67 % 0,94 1,48 × 2,18 m Glas 75 % 0,87
Dieselben Werte als Tabelle: Uw nach DIN EN ISO 10077-1 für vier Größen derselben Bauart
Fenster Fläche in m² Glasanteil Uw erfüllt Gesetz 1,3 · Förderung 0,95
0,60 × 0,80 m kleines Bad- oder Kellerfenster 0,48 42 % 1,2 Gesetz: ja Förderung: nein
1,00 × 1,20 m Schlafzimmerfenster 1,20 61 % 1,0 Gesetz: ja Förderung: nein
1,23 × 1,48 m Standardgröße der Herstellerdeklaration 1,82 67 % 0,94 Gesetz: ja Förderung: ja
1,48 × 2,18 m große Standardgröße, ab 2,3 m² 3,23 75 % 0,87 Gesetz: ja Förderung: ja
Vier gleich gebaute Fenster, 0,87 bis 1,2. Alle vier halten den gesetzlichen Höchstwert von 1,3 W/(m²·K) ein. Die Förderanforderung von 0,95 erreichen nur die beiden größten — und die deklarierte Standardgröße liegt mit 0,94 einen Hundertstel darunter. Dasselbe Produkt ist damit im Wohnzimmer förderfähig und im Bad nicht.4
Annahmen und Grenzen dieser Rechnung

Diese Tafel ist eine Rechnung mit angenommenen Ausgangswerten und keine Messung an einem Produkt. Angesetzt sind Dreifach-Wärmeschutzverglasung, Ug = 0,60 W/(m²·K), Kunststoff-Mehrkammerprofil, Uf = 1,20 W/(m²·K), Glasrandverbund, ψg = 0,06 W/(m·K) und eine umlaufend sichtbare Rahmenbreite 12 cm (Blend- und Flügelrahmen zusammen), gerechnet nach DIN EN ISO 10077-1 für ein einflügeliges Lochfenster. Verbindlich sind die Werte aus der Produktdeklaration deines Fensters; liegen sie für einen vorhandenen Rahmen nicht vor, verweist die technische FAQ auf Anhang F derselben Norm. Dargestellt ist wie im Nachweis: ab 1,0 mit einer, darunter mit zwei Nachkommastellen. Eigene Berechnung vom 1. August 2026.

Höchstwerte des Wärmedurchgangskoeffizienten U in W/(m²·K), Fenster und Außentüren, Wohngebäude
Bauteil Ordnungsrecht GModG Anlage 7, was gebaut werden muss Förderung BEG EM, was zusätzlich gilt, damit es Geld gibt
Fenster, Fenstertüren, Balkon- und Terrassentüren 1,3 Nr. 2a 0,95 Uw
Fenstertüren mit Klapp-, Falt-, Schiebe- oder Hebemechanismus 1,6 Nr. 2f 0,95 Uw
Dachflächenfenster 1,4 Nr. 2b 1,0 Uw
Ertüchtigung vorhandener Fenster, Kastenfenster, Sonderverglasung keine eigene Zeile 1,3 Uw
Fenster am Baudenkmal oder an besonders erhaltenswerter Bausubstanz keine eigene Zeile 1,4 Uw
Ertüchtigung vorhandener Fenster am Baudenkmal oder an besonders erhaltenswerter Bausubstanz keine eigene Zeile 1,6 Uw
Außentüren beheizter Räume, Hauseingangstüren 1,8 Nr. 4 1,3 UD

Der Abstand ist hier größer als an jedem anderen Bauteil. Das Gesetz lässt beim Fenstertausch 1,3 zu, die Förderung verlangt 0,95 — und bei Hebe- und Schiebetüren stehen 1,6 gegen 0,95. Beide Spalten meinen dabei den Uw des ganzen Fensters aus Rahmen, Verglasung und Glasrandverbund, nicht den Ug der Scheibe, der im Angebot steht. Die vierte Zeile ist die, die im Markt fehlt: Auch die Ertüchtigung eines vorhandenen Fensters ist eine geförderte Maßnahme.

GModG Anlage 7 5 · BEG EM, Anlage „Technische Mindestanforderungen“ 2

Zweifach oder dreifach, und was sonst entscheidet

Die meistgestellte Frage des Themas und längst nicht die entscheidendste: Die dritte Scheibe verbessert nur einen von drei Summanden. Daneben stehen Rahmenbauart, Glasrandverbund, echte Sprossen — und die Öffnungsart, bei der Ordnungsrecht (1,6) und Förderung (0,95) weiter auseinanderliegen als bei jedem anderen Bauteil. Die fünf Kriterien im Einzelnen stehen unter Verglasung.

Der Einbau ist die halbe Maßnahme

Bis hierher ging es um das Bauteil. Was davon im Haus ankommt, entscheidet der Anschluss: Er läuft einmal um das Fenster herum und verliert Wärme auf dieser ganzen Länge. Genau deshalb verlangt die Förderung zwei Bestätigungen und nicht eine — zu den U-Werten und zum wärmebrückenminimierten und luftdichten Einbau.2 Nur die erste steht im Angebot. Die Regel dahinter ist alt und wird trotzdem ständig verletzt: innen dichter als außen. Gerechnet, was drei verschiedene Anschlüsse aus demselben Fenster machen, steht unter Einbau und Anschluss.

Was den Preis bestimmt

Hier steht kein Preis pro Fenster. Das ist eine Entscheidung, keine Lücke: Ein Fensterpreis ist ein Stückpreis mit sehr vielen Stellschrauben, und jede veröffentlichte Spanne ist entweder ein Durchschnitt über fremde Häuser oder eine Zahl mit Verkaufsabsicht.

Was sich belastbar sagen lässt, ist die amtliche Obergrenze. Nach Nummer 8.3.1 a der BEG EM vom 17. Juli 20262 liegt die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben für energetische Maßnahmen an der Gebäudehülle bei 30.000 Euro für die erste Wohneinheit und steigt auf 60.000 Euro, wenn für die Maßnahme der iSFP-Bonus gewährt wird. Für Fachplanung und Baubegleitung sind es nach Nummer 8.3.1 b 5.000 Euro bei Ein- und Zweifamilienhäusern.

Das sind keine Preise, sondern Deckel — aber sie sind amtlich. Die drei Beträge geben den Wortlaut der Richtlinie wieder, wie er am 1. August 2026 geprüft wurde. Es sind Höchstgrenzen förderfähiger Ausgaben und keine Zusage über die Höhe einer Förderung in deinem Fall. Die Richtlinie wird regelmäßig überarbeitet und gilt jeweils nur in der zum Zeitpunkt der Antragstellung aktuellen Fassung.

Die sechs Posten, die den Preis wirklich treiben
  • Stückzahl und Gleichheit. Zwölf gleiche Fenster sind etwas anderes als zwölf verschiedene. Sonderformen, Rundbögen und Schrägschnitte fallen aus jeder Serie heraus.
  • Öffnungsart. Ein festverglastes Element, ein Dreh-Kipp-Flügel und eine Hebe-Schiebetür sind drei Preisklassen desselben Quadratmeters.
  • Der Anschluss. Ausbau, Fugendämmung, innere und äußere Abdichtung, Fensterbank innen und außen, Laibungsputz. Das ist der Teil, an dem sich Angebote am stärksten unterscheiden — und der, an dem gespart wird, weil er im Angebot oft nur eine Zeile ist.
  • Rollladenkasten. Ein vorhandener Kasten ist fast immer eine eigene Baustelle: ungedämmt, undicht und im Weg.
  • Gerüst. Im Erdgeschoss keins, in den Obergeschossen je nach Zugänglichkeit. Steht es ohnehin für Fassade oder Dach, trägt der Fenstertausch nur seinen Anteil.
  • Entsorgung und Vorschäden. Alte Rahmen, morsche Anschlüsse, Bleiverglasung, Schadstoffe in alten Dichtstoffen — alles Dinge, die man vorher sieht, wenn man vorher hinsieht.

Was hier ebenfalls nicht steht: wie viel ein Fenstertausch an Heizkosten bringt. Diese Zahl hinge am g-Wert, an der Orientierung, am Lüftungsverhalten nach dem Tausch und am Zustand des restlichen Hauses. Wir rechnen sie im Einzelfall — behaupten sie aber nicht allgemein.

Was vorher und was nachher kommt

Fenster werden häufiger als jedes andere Bauteil zuerst getauscht, weil sie das einzige sind, das man täglich anfasst. Genau das macht sie zum häufigsten Reihenfolgefehler.

Vorher gehört geklärt, wo die Dämmebene liegt. Ist eine Fassadendämmung denkbar — auch erst in zehn Jahren —, dann bestimmt sie die Einbaulage der Rahmen. Wer sie nicht kennt, baut die Fenster in die alte Wandebene und bezahlt die Laibung ein zweites Mal, sobald gedämmt wird.

Vorher gehört das Lüftungskonzept erstellt, weil die Hülle nach dem Tausch dichter ist und die Förderung den Nachweis ohnehin verlangt. Was danach infrage kommt, steht unter Wärmeverteilung und Lüftung.

Nachher kommt der Wärmeerzeuger. Auch Fenster senken die Heizlast Wie viel Leistung in Kilowatt ein Gebäude am kältesten Tag braucht. Sie bestimmt, wie groß der Wärmeerzeuger sein muss, und sie sinkt, sobald die Hülle gedämmt ist. . Wer die Heizung vor der Hülle auslegt, kauft ein Gerät für ein Haus, das es danach nicht mehr gibt. Genau diese Sortierung ist der Zweck eines Sanierungsfahrplans — der die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben zusätzlich anhebt.

Was wir für deine Fenster machen

Wir bauen keine Fenster ein und verkaufen keine. Wir nehmen auf, rechnen und weisen nach; ausgeführt wird von einem Betrieb deiner Wahl. Das ist kein Mangel, sondern der Grund, warum „das reicht noch“ bei uns eine mögliche Antwort ist.

  • Aufnahme Fenster für Fenster: Maße, Bauart, Verglasung, Zustand von Beschlag, Dichtung und Glasrandverbund
  • U-Wert je Fenster mit den tatsächlichen Maßen und offengelegten Eingangsgrößen
  • Prüfung, wo eine Ertüchtigung die bessere Antwort ist als ein Austausch
  • Anschlussdetails für Laibung, Brüstung, Sturz und Rollladenkasten
  • Lüftungskonzept als Nachweis für die Förderung und als Schutz vor dem späteren Schaden
  • Förderweg, Antrag vor Auftrag und die Begleitung bis zum Verwendungsnachweis

Eine Zahl gehört noch hierher, weil sie regelmäßig vergessen wird: Für Außentüren lässt das Ordnungsrecht 1,8 W/(m²·K) zu, die Förderung verlangt 1,3. Die Haustür gehört zu derselben Bauteilgruppe wie die Fenster und zählt bei der Bagatellgrenze mit. Wie wir arbeiten, steht unter Energieberatung und Sanierungsfahrplan und Leistungen.

Muss ich meine Fenster austauschen?

Nein. Für Fenster gibt es keine Nachrüstpflicht. § 35 des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz) nennt die oberste Geschossdecke und das darüber liegende Dach — Fenster stehen dort nicht. Wer nichts vorhat, muss nichts tun.

Eine Anforderung entsteht erst, wenn du das Bauteil anfasst. Dann gilt § 36 mit Anlage 7, und für neu eingebaute Fenster und Fenstertüren ist der Höchstwert 1,3 W/(m²·K) — bezogen auf das ganze Fenster, nicht auf die Scheibe.

Und selbst dann gibt es eine Schwelle, die im Markt fast nie genannt wird: Ausgenommen sind Änderungen von Außenbauteilen, die nicht mehr als 10 Prozent der gesamten Fläche der jeweiligen Bauteilgruppe des Gebäudes betreffen. Die Bauteilgruppe ist hier die Summe aller Fenster, Fenstertüren, Dachflächenfenster, Glasdächer und Außentüren des Gebäudes. Ein einzelnes ausgetauschtes Fenster liegt darunter oft — aber das ist eine Rechnung an deinem Haus und keine Auskunft am Telefon.

Wann lohnt sich der Tausch, und wann reicht Instandsetzen?

Die Trennlinie verläuft nicht am Baujahr, sondern zwischen dem, was sich reparieren lässt, und dem, was nicht.

Reparabel sind Dichtung, Beschlag und Anschlussfuge. Ein Fenster, das zieht, klemmt oder nicht mehr richtig anpresst, ist zunächst ein Wartungsfall. Nicht reparabel ist ein undichter Glasrandverbund: Dann ist die Gasfüllung aus dem Scheibenzwischenraum entwichen und mit ihr der Dämmwert. Erkennbar ist das an einem Belag zwischen den Scheiben, der sich nicht wegwischen lässt.

Die Förderung kennt beide Wege: Für die Ertüchtigung eines vorhandenen Fensters gilt 1,3 W/(m²·K), für ein neues 0,95. Was in deinem Fall trägt, entscheidet die Aufnahme — und weil wir keine Fenster verkaufen, kostet die Antwort „reicht noch" bei uns nichts.

Ist Dreifachverglasung im Altbau sinnvoll?

Meistens ja, aber nicht aus dem Grund, der üblicherweise genannt wird. Die dritte Scheibe verbessert nur einen von drei Summanden des Uw: Rahmen und Glasrandverbund bleiben, wie sie sind, und ihr Gewicht wächst, je kleiner das Fenster ist.

Was wirklich zählt, ist die Oberflächentemperatur der inneren Scheibe. Eine wärmere Scheibe bedeutet weniger Kaltluftabfall, weniger Zugempfinden am Fensterplatz und ein geringeres Risiko, dass sich dort Feuchtigkeit niederschlägt. Das ist der spürbare Unterschied — und er lässt sich nicht in Heizkosten ausdrücken.

Was dagegen sprechen kann: Bei sehr kleinen Fenstern geht der Vorteil im Rahmenanteil unter, und das Mehrgewicht der dritten Scheibe verlangt einen Beschlag und einen Anschluss, die es tragen. Beides ist eine Frage der Aufnahme, keine der Grundsatzentscheidung.

Was kostet ein neues Fenster?

Auf dieser Seite steht bewusst kein Preis pro Fenster und keine Spanne pro Quadratmeter. Ein Fensterpreis hängt an Größe, Öffnungsart, Rahmenmaterial, Stückzahl gleicher Elemente, Anschluss und daran, ob ein Gerüst nötig ist. Jede Durchschnittszahl wäre ein Mittelwert über Häuser, die mit deinem nichts zu tun haben.

Belastbar nennen lässt sich die amtliche Obergrenze: Die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben für Maßnahmen an der Gebäudehülle liegt bei 30.000 Euro für die erste Wohneinheit und steigt auf 60.000 Euro, wenn für die Maßnahme der iSFP-Bonus gewährt wird — nachzulesen in Nummer 8.3.1 a der BEG EM vom 17. Juli 2026, in Kraft seit 21. Juli 2026, Geltungsdauer bis 31. Dezember 2030; Wortlaut geprüft am 01.08.2026. Das ist ein Deckel und keine Preisangabe. Die Richtlinie wird regelmäßig überarbeitet und gilt jeweils nur in der zum Zeitpunkt der Antragstellung aktuellen Fassung.

Kann ich Fenster selbst einbauen?

Technisch ja. Bauphysikalisch ist es die Stelle, an der Eigenleistung am teuersten wird. Der Rahmen verzeiht viel, die Fuge verzeiht nichts: Innen luftdicht und außen schlagregendicht sind zwei gegenläufige Anforderungen, die sich mit Bauschaum allein nicht erfüllen lassen — und ein Fehler dort zeigt sich nicht sofort, sondern nach zwei Wintern als schwarzer Rand an der Laibung.

Dazu kommt der Nachweis: Die Förderung verlangt für Fenster ausdrücklich eine Bestätigung nicht nur der U-Werte, sondern auch des wärmebrückenminimierten und luftdichten Einbaus. Wer selbst einbaut, muss diesen Nachweis trotzdem erbringen.

Meine Fenster stehen unter Denkmalschutz. Geht dann gar nichts?

Doch, es gelten nur andere Zahlen. Die technischen Mindestanforderungen der Förderung führen Fenster an Baudenkmalen und an besonders erhaltenswerter Bausubstanz mit 1,4 W/(m²·K) gesondert auf, Fenster mit echten glasteilenden Sprossen an solchen Gebäuden mit 1,6 — und die Ertüchtigung vorhandener Fenster dort ebenfalls mit 1,6.

Deshalb ist der Denkmalfall der Fall, in dem das Kastenfenster wieder interessant wird. Auch der Einbau eines zweiten Fensters vor oder hinter das vorhandene zählt als Maßnahme; beurteilt wird dann das Kastenfenster aus beiden Ebenen zusammen. Und von den Mindestmaßnahmen der Ertüchtigung darf abgewichen werden, soweit sie belegbar Anforderungen des Denkmalschutzes zuwiderlaufen.

Bringt eine Wärmeschutzfolie auf der Scheibe etwas?

Für den U-Wert: nichts, was sich nachweisen ließe. Der Wärmeverlust einer Verglasung entsteht im Scheibenzwischenraum und am Glasrand, nicht an der Oberfläche der inneren Scheibe. Eine nachträglich aufgebrachte Folie ist in keinem der beiden Regelwerke als Maßnahme vorgesehen und geht in keinen Nachweis ein.

Für den Sommer liegt die Sache anders, aber auch nicht so, wie die Werbung es sagt: Eine Sonnenschutzfolie sitzt innen, also hinter dem Glas. Die Wärme ist dann bereits im Raum. Gefördert wird ausschließlich außenliegender Sonnenschutz, und selbst dort sind Vordächer, Markisen allgemein und freistehende Lamellen ausdrücklich ausgenommen.

Was eine Folie tatsächlich leistet, ist Blend- und Sichtschutz. Das sind gute Gründe — nur keine energetischen.

Seit dem Fenstertausch habe ich Schimmel. Woran liegt das?

Fast immer daran, dass zwei Dinge gleichzeitig passiert sind. Erstens sind die neuen Fenster dicht, und der unfreiwillige Luftwechsel durch die alten Fugen ist weg — die Feuchtigkeit, die im Haushalt täglich entsteht, bleibt im Haus. Zweitens ist die Scheibe jetzt wärmer als die Wand daneben. Vorher war das Fenster die kälteste Stelle im Raum, und dort ist die Feuchte ausgefallen: sichtbar und harmlos. Jetzt ist die kälteste Stelle die Laibung, die Zimmerecke oder die Wand hinter dem Schrank.

Das ist kein Argument gegen dichte Fenster. Es ist der Grund, warum die Förderung bei Maßnahmen, die die Luftdichtheit erhöhen, ein Lüftungskonzept als Nachweis verlangt, ausdrücklich zum Beispiel unter Anwendung der DIN 1946-6 — und warum es vor den Einbau gehört und nicht hinter die erste Schimmelstelle. Ein Lüftungskonzept ist dabei keine Lüftungsanlage: Es ist die Prüfung, ob lüftungstechnische Maßnahmen nötig sind, und das Ergebnis kann auch lauten, dass die Nutzerlüftung reicht.

Jeder Weg für sich

Die Möglichkeiten im Einzelnen.

Bis hierher ging es darum, wonach du entscheidest. Was der einzelne Weg dann in der Ausführung bedeutet — Aufbau, Reihenfolge, was dabei schiefgeht —, steht jeweils auf seiner eigenen Seite.

  • Verglasung

    Die fünf Kriterien, nach denen ein Fenster tatsächlich entschieden wird: Verglasung, Rahmen, Glasrandverbund, Sprossen und die Öffnungsart — bei der Gesetz und Förderung weiter auseinanderliegen als bei jedem anderen Bauteil.

  • Einbau und Anschluss

    Die zweite Rechnung dieser Seite: derselbe Bauteilwert, drei Anschlüsse. Und warum die Förderung zwei Bestätigungen verlangt, von denen nur eine im Angebot steht.

  • Instandsetzung

    Der Weg, den der Markt nicht anbietet, weil er nichts verkauft: das vorhandene Fenster bleibt stehen. Eigene Förderanforderung, eigene abschließende Liste von Mindestmaßnahmen.

  • Haustür

    Eigenes Bauteil mit eigenen Anforderungswerten — und derselben Bauteilgruppe wie die Fenster, weshalb sie bei der Bagatellgrenze mitzählt.

Förderung

Was hier gefördert wird.

Der Austausch von Fenstern und Außentüren ist eine Einzelmaßnahme an der Gebäudehülle und damit grundsätzlich förderfähig. Verlangt wird 0,95 W/(m²·K) für Fenster, Balkon- und Terrassentüren — als Uw des ganzen Fensters, nicht als Wert der Verglasung. Für Dachflächenfenster gilt 1,0, für Außentüren und Hauseingangstüren 1,3, für Fenster an Baudenkmalen und besonders erhaltenswerter Bausubstanz 1,4.

Und es gibt einen zweiten Weg, den fast niemand nennt: Auch die Ertüchtigung vorhandener Fenster ist eine geförderte Maßnahme, mit einer eigenen Anforderung von 1,3 W/(m²·K). Das vorhandene Fenster bleibt dabei stehen. Was dazu mindestens zu tun ist, steht weiter oben.

Keine Fördersätze und keine Beträge auf dieser Seite, mit einer Ausnahme: der amtlichen Obergrenze. Die Höchstgrenze der förderfähigen Ausgaben liegt bei 30.000 Euro für die erste Wohneinheit und steigt auf 60.000 Euro, wenn für die Maßnahme der iSFP-Bonus gewährt wird — nachzulesen in Nummer 8.3.1 a der BEG EM vom 17. Juli 2026, in Kraft seit 21. Juli 2026, Geltungsdauer bis 31. Dezember 2030; Wortlaut geprüft am 01.08.2026. Die Richtlinie wird regelmäßig überarbeitet und gilt jeweils nur in der zum Zeitpunkt der Antragstellung aktuellen Fassung. Was zum Zeitpunkt deines Antrags gilt, prüfen wir im Antrag. Was sich nicht ändert, ist die Reihenfolge: Antrag vor Auftrag.

Fördermittelberatung

Hängt zusammen mit

Das hängt mit anderem am Haus zusammen.

Diese Bezüge sind das Verkaufsargument: Sie sind der Grund, warum die Reihenfolge über das Ergebnis entscheidet, und was ein einzelner Gewerkebetrieb nicht anbieten kann.

  • Fassadendämmung

    Die Laibung ist der gemeinsame Anschluss. Wer zuerst die Fenster tauscht, legt die Dämmebene fest, bevor sie geplant ist — und bezahlt denselben Anschluss zweimal.

  • Wärmeverteilung und Lüftung

    Neue, dichte Fenster nehmen dem Haus den unfreiwilligen Luftwechsel. Was vorher durch die Fuge ging, braucht danach ein Konzept — die Förderung verlangt es als Nachweis.

  • Dachdämmung

    Dachflächenfenster gehören zum Dach und tragen eigene Anforderungswerte. Und wo für die Fassade ein Gerüst steht, steht es meist auch für das Dach.

Wer diese Seite verantwortet

Robert Lammert

Geschäftsführer und Energieberater, zweiund50

  • Eintrag in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes, dena
  • Wohngebäude: Energieberatung (EBW), Energieberatung DIN 18599, Effizienzhaus (BEG WG, mit Zusatzqualifikation Lebenszyklusanalyse), Einzelmaßnahmen (BEG EM)
  • Nichtwohngebäude: BEG NWG (mit Zusatzqualifikation Lebenszyklusanalyse), Einzelmaßnahmen (BEG EM)
  • Schornsteinfegermeister (Bachelor Professional)

Wir verkaufen keine Fenster. Deshalb ist „das reicht noch“ bei uns eine mögliche Antwort und keine verlorene Marge.

Zuletzt geprüft am 03. August 2026. Rechtsstand und Fördersätze ändern sich; jede Zahl auf dieser Seite trägt ihre Quelle und ihr Abrufdatum.

Quellen

  1. Statistisches Bundesamt (Destatis), Zensus 2022, Gebäude- und Wohnungszählung, Stichtag 15.05.2022Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0Abgerufen 29.07.2026
  2. Förderrichtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) vom 17. Juli 2026, Anlagein Kraft seit 21. Juli 2026; ersetzt die Fassung vom 21. Dezember 2023 (BAnz AT 29.12.2023 B1)Abgerufen 12.08.2026
  3. Bundesförderung für effiziente Gebäude, Liste der technischen FAQ, EinzelmaßnahmenVersion 7.0 (06/2026), KfW-Bestellnummer 600 000 4864; im Volltext gegengeprüft: TFAQ 2.05, 2.06, 2.07, 4.02, 4.06Abgerufen 12.08.2026
  4. DIN EN ISO 10077-1, Wärmetechnisches Verhalten von Fenstern, Türen und Abschlüssen, Berechnung des Wärmedurchgangskoeffizienten, Teil 1: AllgemeinesZusammensetzung des Uw aus Glas-, Rahmen- und Randverbundanteil; Anhang F für RahmenkennwerteAbgerufen 31.07.2026
  5. Gebäudemodernisierungsgesetz Anlage 7 (zu § 36), Höchstwerte der Wärmedurchgangskoeffizienten von Außenbauteilen bei Änderung an bestehenden Gebäuden (bis Juli 2026: Gebäudeenergiegesetz, Anlage 7 zu § 48)Abgerufen 11.08.2026

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Für die Rückfrage — das erste Gespräch geht am Telefon schneller als über Mail.

Wir verarbeiten deine Angaben ausschließlich, um deine Anfrage zu beantworten. Sie werden nicht für Werbung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben, die nicht an der Beantwortung beteiligt sind. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — vorvertragliche Maßnahmen auf deine Anfrage hin. Zielt die Anfrage erkennbar nicht auf einen Vertrag, ist es Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO, das berechtigte Interesse an der Beantwortung.

Bitte schick über dieses Formular keine Unterlagen und keine Gesundheits- oder Finanzdaten — dafür ist die E-Mail der richtige Weg. Eine Anfrage ist außerdem noch kein Auftrag: Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn wir uns über Leistung und Preis geeinigt haben.